Welche Persönlichkeitstypen gibt es?
Menschen verfügen über unterschiedliche Persönlichkeitstypen. Das hat einen signifikanten Einfluss darauf, wie sie im Alltag und im Büro agieren. Einige sind eher ruhig und zurückgezogen, während sich andere am liebsten voller Tatendrang ins Ungewisse stürzen. Doch genau das kann sich auch im Beruf entsprechend widerspiegeln, ob zwischen Kollegen, im Team oder mit den eigenen Vorgesetzten.
Deswegen musst du als Mitarbeiter in einem Unternehmen oder als (angehende) Führungskraft wissen, wie du mit jeder Persönlichkeit am besten zurechtkommst. Wir geben dir in diesem Artikel einen ersten Überblick und praktische Tipps.
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Das Wichtigste in Kürze
- Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit, die sich anhand verschiedener Modelle in unterschiedliche Persönlichkeitstypen kategorisieren lässt. Wer das bei der Arbeit berücksichtigt, kann die Zusammenarbeit stärken und Konflikten vorbeugen.
- Die beliebtesten Modelle zu Persönlichkeitstypen sind MBTI, DISG und Big Five, wobei sie auf den ersten Blick relativ unterschiedlich wirken, im Großen und Ganzen aber viele Überschneidungen haben. Wir geben dir einen kompakten Überblick zu allen drei Modellen.
- Es gibt keinen „besten“ Persönlichkeitstyp. Es handelt sich vielmehr um eine balancierte Betrachtung von Stärken und Schwächen, die sich dank dieser Einordnung besser berücksichtigen lassen. Zudem können sich unterschiedliche Typen perfekt ergänzen.
- Das hat praktische Vorteile im Arbeitsalltag: Du kannst effektivere Teams bilden, besser mit allen Beteiligten kommunizieren, Missverständnisse und Konflikte frühzeitig adressieren und eine zielgerichtete Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung aufsetzen.
Wieso sind Persönlichkeitstypen & Umgang im Beruf so wichtig?
Während es früher kaum Rücksichtnahme auf unterschiedliche Typen gab, folgen Menschen, Führungskräfte und Unternehmen heute oft einem ganz anderen Ansatz. Sie haben nämlich erkannt, wie wichtig es sein kann, zwischen dem jeweiligen Persönlichkeitstyp differenzieren zu können.
Das gibt dir nicht nur einen Einblick in den Charakter einer Person, sondern auch praktische Rückschlüsse zu ihren Stärken und Schwächen. Dadurch kannst du das maximale Potenzial aus jedem Mitarbeiter herauskitzeln, ohne sie unnötig zu überfordern oder zu frustrieren.
➡️ Deine Vorteile:
- ✔ Stärkere Zusammenarbeit im Team
- ✔ Effizientere Kommunikation mit Mitarbeitern
- ✔ Weniger Missverständnisse und Konflikte
- ✔ Mehr Respekt, Vertrauen und Resilienz
Deshalb kann der richtige Umgang mit Menschen und ihren Persönlichkeitstypen eine tragende Säule der modernen Führungskultur darstellen. Dieses Thema dient nicht dem Selbstzweck, sondern liefert konkrete und messbare Ergebnisse, die heute oft den Erfolg einer Organisation prägen.
Zum Persönlichkeitstyp: Welche verschiedenen Modelle gibt es?
Es gibt unter Forschern aus aller Welt eine Reihe unterschiedlicher Ansätze, die die Persönlichkeit eines Menschen erfassen wollen, um ihr Verhalten besser zu verstehen. Viele davon setzen auf umfassende Persönlichkeitstests, um eine genaue Charakterisierung vornehmen zu können.
Wir stellen dir die drei beliebtesten Modelle kurz vor: MBTI, DISG und Big Five.
1. Myers-Briggs Typenindikator (MBTI): 16 Persönlichkeitstypen als Indikator
Dieses Modell von Isabel Myers und Katharine Cook Briggs geht auf die Arbeit von Carl Gustav Jung zurück. Der daraus entstandene Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI) setzt zunächst auf einen Persönlichkeitstest anhand vier Dimensionen: Motivation & Antrieb, Aufmerksamkeit, Entscheidung und Lebensstil. Es handelt sich dabei inhaltlich jeweils um eine Entweder-oder-Option.
Daraus ergibt sich am Ende eine Kombination aus vier Buchstaben – es sind also insgesamt 16 Persönlichkeitstypen nach MBTI möglich, von denen wahrscheinlich jeder schon einmal gehört hat.
Zunächst ein Blick auf den Kerninhalt des MBTI-Tests zur Bestimmung der Persönlichkeitstypen:
| MBTI-Persönlichkeitstest – die vier Dimensionen bzw. Gegenüberstellungen | ||
| Motivation & Antrieb | I – Introversion (dt. Introvertiert):Arbeiten lieber alleine oder in kleinen Gruppen, konzentrieren sich auf eine Aufgabe und gehen systematisch vor. | E – Extraversion (dt. Extrovertiert):Energiegeladene und kontaktfreudige Menschen, die schnelles Tempo und Multitasking im Beruf bevorzugen. |
| Aufmerksamkeit | S – Sensing (dt. Sensorik):Realistische Persönlichkeiten, die auf Fakten, Details und Erfahrung setzen, um praktische Lösungen zu finden. | N – Intuition (dt. Intuition):Menschen, die lieber das große Ganze im Blick haben und Innovationen und kreative Lösungen bevorzugen. |
| Entscheidung | T – Thinking (dt. Denken):Solche Personen neigen zum logischen Denken und rationalen Entscheidungen, Pro und Contra werden abgewogen. | F – Feeling (dt. Fühlen):Sie handeln nach Gefühl und den eigenen Werten, um sensible und oft kooperative Entscheidungen zu treffen. |
| Lebensstil | J – Judging (dt. Urteilen):Sind organisiert und vorbereitet, folgen einer sorgfältigen Planung und schätzen konkrete Regeln am Arbeitsplatz. | P – Perceiving (dt. Wahrnehmen):Diese Typen mögen hohe Flexibilität statt strikter Pläne, um im Alltag spontaner sein zu können. |
Hieraus folgen wiederum die insgesamt 16 verschiedenen MBTI-Persönlichkeitstypen. Im Laufe der Zeit haben sich auch kurze Bezeichnungen zu den Myers-Briggs-Typen entwickelt, die aber nicht als verbindliche Vorgaben oder als Qualifizierung für Mitarbeiter anzusehen sind.
Es handelt sich vielmehr um einen kurzen Überblick, wie man die verschiedenen Persönlichkeitstypen mithilfe eines Wortes und der prägendsten Persönlichkeitsmerkmale charakterisieren kann.
| Analysten (NT)Zuverlässiger & sorgfältiger Problemlöser | Diplomaten (NF)Braucht Freiheit zur Entfaltung | Wächter (SJ)Mag Regeln und feste Strukturen | Forscher (SP)Freigeist und Party-Mensch |
| INTPArchitekt | INFPHeiler | ISTJTreuhänder | ISTPHandwerker |
| INTJDenker | INFJBerater | ISFJKonservator | ISFPVerfasser |
| ENTPErfinder | ENFPKämpfer | ESTJPromoter | ESTPMacher |
| ENTJLenker | ENFJLehrer | ESFJVerkäufer | ESFPEntertainer |
⚠️ Hinweis:
Das sind keine definierten oder geschützten Begriffe. Je nach Quelle können sich die Bezeichnungen und Eingliederungen voneinander unterscheiden, vor allem, weil vieles davon aus dem Englischen kommt und nicht immer auf die gleiche Weise übersetzt wird.
💡 Gut zu wissen:
Die Diplomaten sollen in Deutschland einen Anteil von 45 % ausmachen, gefolgt von Analysten mit 24 %. Wächter liegen bei rund 18 % und Forscher bei 13 %.
2. DISG-Modell: Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit
Ein weiteres beliebtes Modell der Persönlichkeitsforschung ist DISG. Es setzt im Wesentlichen auf vier Persönlichkeitstypen und ist damit deutlich übersichtlicher als das zuvor genannte MBTI. Es gibt in diesem Fall nur zwei Dimensionen bzw. Gegenüberstellungen: aktive und passive Verhaltensweisen sowie ob Menschen die Welt eher als friedfertig oder konfrontativ wahrnehmen.
Daraus entstanden dann die vier Persönlichkeitstypen nach dem DISG-Modell:
Das DISG-Persönlichkeitsmodell
⬆️ Extrovertiert
D
Dominant
🔴 Der geborene Leader
Entscheidungsfreudig und durchsetzungsstark. Sucht den Wettstreit und stellt eigene Regeln auf.
I
Initiativ
🟡 Der perfekte Kommunikator
Sucht aktiv Kontakte, verbindet Menschen und steht gerne im Mittelpunkt des Geschehens.
G
Gewissenhaft
🔵 Leistet präzise Arbeit
Zuverlässig und datenorientiert. Neigt zur ausgiebigen Planung und Perfektionismus.
S
Stetig
🟢 Blüht in Harmonie auf
Hohe Geduld und Durchhaltekraft. Bevorzugt gewohnte Abläufe und schafft stabile Arbeitsumgebungen.
⬇️ Introvertiert
➡️ Jeder Persönlichkeitstyp nach dem DISG-Modell verfügt über eigene Stärken und Schwächen, es gibt also nicht den „besten“ Typen. Vor allem im Team können sich die verschiedenen Persönlichkeiten und Eigenschaften perfekt ergänzen und von gemeinsamer Zusammenarbeit profitieren.
Big-Five-Modell: Fünf wesentliche Merkmale des menschlichen Charakters
Als Letztes möchten wir dir noch die Methode nach Big Five vorstellen, die sich mit Hinblick auf die Komplexität im Mittelfeld der vorgestellten Modelle befindet. Es folgt fünf Dimensionen oder Beschreibungen, um die verschiedenen Persönlichkeitstypen bestimmen zu können.
Das Big-Five-Persönlichkeitsmodell
Auch bekannt als OCEAN-Modell
➡️ Big Five wird zwar manchmal in der Arbeitswelt eingesetzt, um die Zusammenarbeit zu optimieren oder Personalentscheidungen zu treffen. Doch viele Erfolgsfaktoren können von keinem Psychologie-Modell so richtig erfasst werden, so zum Beispiel Leidenschaft und Hingabe zur Arbeit.
Praktische Tipps: So kannst du das Wissen im Beruf nutzen
Doch wie kann ein Unternehmen oder eine Führungskraft eigentlich von diesen Erkenntnissen im Arbeitsalltag profitieren? Wir beleuchten verschiedene Aspekte und praktische Tipps, mit denen du die unterschiedlichen Persönlichkeiten ideal adressieren kannst.
✔ Teamzusammenstellung verbessern
Was macht ein Team aus? Diese einfache Frage erfordert nicht selten eine komplexe Antwort. Es ist vor allem die optimale Kombination verschiedener Persönlichkeiten, schließlich kann nicht jeder als Leader auftreten. Es gibt Personen, die sich perfekt ergänzen und Eigenschaften, die sich unnötig überschneiden. Das kannst du dir mithilfe der Persönlichkeitstypen zunutze machen.
➡️ Tipp: Entscheide dich für ein Modell, um alle Mitarbeiter zu charakterisieren. Ein Leader gibt die Marschrichtung vor, während extrovertierte Kollegen mit hoher Verträglichkeit das Team zusammenhalten. Selbst introvertierte Akribiker sind in der Lage, ihre Stärken einzubringen, wenn du ihnen die Möglichkeit gibst, sich voll und ganz auf die Materie konzentrieren zu können.
✔ Kommunikation & Konfliktprävention fördern
Als Führungskraft bist du auf eine effektive Kommunikation angewiesen, um Informationen offen und ehrlich überbringen zu können. Doch auch im Team ist es eine wichtige Voraussetzungen, um beispielsweise unnötige Konflikte zu vermeiden. Dabei gilt grundsätzlich, dass einige Typen gerne die Auseinandersetzung suchen, andere gehen dem lieber aus dem Weg.
➡️ Tipp: Viele Missverständnisse beruhen auf einer unterschiedlichen Wahrnehmung oder Einschätzung alltäglicher Dinge. Eine einfache Aussprache könnte dem entgegenwirken, aber introvertierte Kollegen suchen diese nur selten von sich selbst. Hier musst du als Mediator agieren und beide Seiten zusammenbringen – nutze dafür unsere bewährten Gesprächsstrategien.
✔ Veränderungsmanagement vorantreiben
Veränderungen gehören eigentlich zum Arbeitsalltag dazu, da ein Unternehmen sonst kaum wettbewerbsfähig bleiben kann. Aber nicht alle Mitarbeiter stehen Änderungen positiv gegenüber, einigen Typen fehlt nämlich der Drang zur Offenheit und Neugier. Kommen eine neurotische Persönlichkeit und niedrige Resilienz hinzu, wird das Ganze zur Belastungsprobe.
➡️ Tipp: Setze zunächst auf ein solides Veränderungsmanagement, um alle fachlichen Anforderungen abzudecken. Anschließend musst du vor allem die Skeptiker im Team überzeugen. Sie haben Ängste und Sorgen, die du unbedingt ernst nehmen solltest. Zeige Empathie und Verständnis, inkludiere sie nach Möglichkeit im Prozess und stelle das positive Ergebnis in den Vordergrund.
✔ Personalauswahl & Entwicklung optimieren
Doch der Erfolg eines Unternehmens beginnt eigentlich schon bei der Auswahl des richtigen Personals. Der Fachkräftemangel hat heute viele Branchen fest im Griff, weshalb professionelles Talent Management zunehmend an Bedeutung gewinnt. Persönlichkeitstests können dabei als praktischer Zusatz dienen, um die ideale Zusammenstellung deines Teams greifbarer zu machen.
➡️ Tipp: Identifiziere mithilfe eines Modells, in welchem Bereich deine Teams nach wie vor Schwächen mit Hinblick auf ihre Persönlichkeitstypen aufweisen. Versuche zunächst, dank Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung das vorhandene Potenzial zu nutzen. Trainings und Seminare erweisen sich als praktische Lösungen – sonst kann der Arbeitsmarkt dein Team vervollständigen.

Fazit: Verschiedene Persönlichkeitstypen erfordern einen unterschiedlichen Führungsstil
Welche Persönlichkeitstypen gibt es und wie lassen sich die Erkenntnisse daraus im Berufsalltag umsetzen? Diese Frage beschäftigt Unternehmen und Führungskräfte schon lange. Die gute Nachricht: Mit Modellen wie MBTI, DISG oder Big Five kannst du die Persönlichkeiten deiner Mitarbeiter testen und daraus praktische Rückschlüsse für deinen Führungsstil ableiten.
So gelingt dir im Handumdrehen die optimale Zusammenstellung deines Teams oder die nachhaltige Konfliktprävention im Unternehmen. Schließlich kannst du besser einschätzen, was deine Mitarbeiter antreibt und beschäftigt.
Hast du noch weitere Fragen oder suchst du nach einem starken Partner, um dich in diesem Bereich professionell weiterzubilden? Dann nimm einfach Kontakt zu uns auf – wir helfen dir gerne.
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Häufig gestellte Fragen
Viele Menschen sind mit dem Modell von Isabel Myers und Katherine Briggs (MBTI) ein wenig vertraut, was auch zu den beliebtesten gehört. Doch der Ansatz gilt nicht unter allen Forschern als besonders wissenschaftlich. Alternativen wie DISG und Big Five sind zwar in der Theorie etwas pragmatischer, vernachlässigen aber im Gegenzug einige Dimensionen des Menschenverstands.
Aus den vier Dimensionen Motivation & Antrieb, Aufmerksamkeit, Entscheidung und Lebensstil ergeben sich am Ende insgesamt 16 Persönlichkeitstypen nach MBTI. Eine komplette Übersicht bzw. kompakte Tabelle findest du oben in unserem Artikel.
Die mit Abstand gängigste Gruppe ist die der Diplomaten mit insgesamt 45 % Anteil. Auf Persönlichkeiten bezogen sind mit 14,3 % INFP (Heiler), 7,6 % ENFP (Kaempfer) und 6,8 % INFJ (Berater) die häufigsten Typen nach MBTI.
Ähnlich wie bei MBTI, gibt es im DISG-Modell vier Buchstaben, aber insgesamt nur vier Charakterisierungen von Persönlichkeiten. Aus Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit ergeben sich die jeweiligen Typen, was in der Regel etwas übersichtlicher ist.
Nach der Typenlehre von Big Five gibt es fünf Merkmale, die am Ende eine Persönlichkeit ausmachen. Kurz gesagt sind das: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Extraversion und Neurotizismus. Weitere Informationen und Antworten zu Big Five findest du oben im Artikel.
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Caroline Birke
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